Titel

Werkgattungen

Papiersorten

Volltextsuche

Kategoriensuche

Verknüpfte Suche

Sie befinden sich hier: / Erstniederschrift mit Dispositionszettel

Vier Lieder für Gesang und Orchester
4. Vorgefühl

Quelle: Erstniederschrift mit Dispositionszettel

zum Notenmanuskript
zum Notenmanuskript

Quellentyp: Erste Niederschrift
Seiten: 1

Beschreibung:

1 Blatt vorgedruckten Notenpapiers; quer 291x367 mm; Falz rechts ungleichmäßig ausgerissen, Schnittkante oben; 24 Systeme vorgedruckt; kein Firmenzeichen (das Blatt stellt wohl die obere Hälfte eines 48 Systeme umfassenden J.E.-Papiers dar – vgl. S.178, Reihe B, Band 3). Auf der Rückseite rechts oben über zwei Drittel der Breite eine etwa 2 cm hohe Klebespur. Auf der Vorderseite links ist ein unbedrucktes ca 117x210 mm großes Stück Papier ca 17 mm überlappend aufgeklebt. Recto des Notenblattes (Archivnummer 437): Mit schwarzer und lila Tinte beschriftet (schwarz: Titel, Gesangsstimme und Text durchgehend, Begleitung T. 1–9 und T. 24–27; lila: Begleitung T. 9–23); zusätzliche Eintragungen mit der jeweils andersartigen Tinte, aber auch mit Bleistift*). Verso ist leer.
Die Seite bietet die gesamte Erstniederschrift:
System 2–5: T. 1–6; 7–10: T. 7–12; 12–15: T. 13–18; 17–20: T. 19–24 1. Hälfte; 21–24: T. 24 2.Hälfte – 27. Am Kopf der Seite Mitte: Rilke, Buch der Bilder; weiter rechts: Vorgefühl (55), ganz rechts: 19. VII.1916; unten rechts am Ende der Notierung: 28/VII.1916 | Arnold Schönberg.
Verso oben links mit verblaßter schwarzer Tinte: VI.
Auf dem angeklebten Zettel ist recto die Zahl der Systeme in den Akkoladen der Reinschrift B systematisch vorbereitet: Tabellengitter mit Bleistift, Trennungslinien zwischen den Instrumentengruppen mit lila Tinte, rotem und blauem Farbstift; Text mit lila und schwarzer Tinte, Korrekturen, Ergänzungen und Streichungen mit Rotstift und Bleistift. Rechts oben: Vorgefühl von Rilke.
Als weitere Vorbereitung der Reinschrift ist im Notentext selbst – ebenso wie bei op. 22, 1–3 – die räumliche Aufteilung detailliert geplant. Nicht allein ist die Seiten- und Akkoladendisposition festgelegt, sondern auch die Breite der Takte bzw. der Taktteile ist durch zuweilen modifizierte Kennzahlen angegeben; diese Kennzahlen beziehen sich auf die Breiteneinheit von 5 mm. Die tatsächliche Disposition innerhalb der Reinschrift B weicht bei der Akkoladen- und Seitendisposition in keinem Fall, bei der Breite der Takte dagegen von T. 8 an von der Vorplanung innerhalb der Erstniederschrift ab.

*) Vgl. dazu: Jonathan M. Dunsby: Schoenberg's Premonition, op. 22, No.4, in Retrospect, in: Journal of the Arnold Schoenberg Institute 1,3, Los Angeles 1977, S. 137–149, besonders S. 138. In Dunsby's Beschreibung ist vor allem richtigzustellen, daß es sich bei dem vorliegenden Manuskript keineswegs um eine Reinschrift (fair copy) handelt; Dunsby verkennt auch den angeklebten Dispositionszettel als „instrumentation sheet" und Schönbergs Dispositionszahlen im Notentext als „engraver's annotation".


Quellensiegel: A
Gesamtausgabe: Reihe B, Band 3, S. 213
Standort: Arnold Schönberg Center
Signatur: MS 22; 437

Digitale Reproduktion:

Format JPG, Druckqualität: 200 dpi
Der Download ist kostenlos.


zum Download
Reproduktion downloaden



zurück