1 Bogen und 1 Blatt derselben Sorte vorgedruckten Notenpapiers; quer 290x368 mm; 24 Systeme vorgedruckt; beide sind obere Hälften des 48 Systeme umfassenden J.E.-Papiers. Ursprünglich waren sie durch einen den Rücken verstärkenden Streifen Notenpapiers derselben Sorte verbunden, der 289 mm hoch vorn ca 46 mm, hinten ca 36 mm überlappt und dessen Notensysteme von unten nach oben laufen; heute ist der Falz des Streifens durchgängig ausgerissen.
Das Konvolut ist überwiegend mit schwarzer Tinte, aber auch mit Bleistift beschriftet; zahlreiche Eintragungen mit anderen Schreibmaterialien – auch von fremder Hand; Stempel; mehrere Überklebungen.
S. [I] mit schwarzer Tinte Titel: Seraphita | (Ernest Dowson, deutsch von Stefan George) | für | Gesang und Orchester | von | Arnold Schönberg | op.22, No.1; darunter ebenfalls mit schwarzer Tinte Liste der Orchesterbesetzung; oben rechts mit Blaustift: 15431; daneben von unten nach oben laufend lila Adressenstempel: Arnold Schönberg | Wien, XIII. Gloriette- | gasse 43. Tel.84373; weiter unten am rechten Rand kreisrunder lila Stempel: ARCHIV DER UNIVERSAL-EDITION A.G.; am Fuß der Seite von fremder Hand Verlagsnummer des Druckes E: Universal-Edition, Nr6060; zu Schönbergs Bleistift-Eintragungen auf der Titelseite vgl. unten.
S. [1]–4 (=Verso-Seite des Blattes und die 1. bis 3. Seite des Bogens): Notentext überwiegend mit schwarzer Tinte, aber auch mit Bleistift; Paginierung von S. 2 bis 4 in den Außenecken oben; Taktnumerierung durch 5 und seine Vielfachen in eckigem Rahmen; zahlreiche zusätzliche Eintragungen mit Bleistift, aber auch blauem, rotem und grünem Farbstift.
S. [5] ist leer.
Zahlreiche Eintragungen innerhalb des Konvoluts, die Schönberg überwiegend mit Bleistift, aber auch Rotstift und schwarzer Tinte eingetragen hat, dokumentieren die Tatsache, daß die Niederschriften der vier Lieder op. 22 in Form der vereinfachten Studier- und Dirigierpartitur gezielt als Unterlage für die Herstellung des entsprechenden Druckes U.E.6060 verfertigt wurden (vgl. ergänzend dazu die Eintragungen in Quelle C von op. 22, 3). Allerdings wollte Schönberg in ihnen nur die allgemeine Anlage der Partitur skizzieren, während die Stecherei sie offenkundig auch als inhaltliche Vorlage benutzt hat.