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Sie befinden sich hier: / Handexemplar des Erstdrucks der Partitur E der Sextettfassung mit Anweisungen zur Einrichtung für Streichorchester, Stichvorlage für K
| Verklärte Nacht B. Einrichtung für Streichorchester (1917)
| | Quelle: | Handexemplar des Erstdrucks der Partitur E der Sextettfassung mit Anweisungen zur Einrichtung für Streichorchester, Stichvorlage für K Verschollen |
| | Quellentyp: | Stichvorlage |
| | Beschreibung: | Die Lesarten der Partitur K machen es sehr wahrscheinlich, daß Schönberg für die Einrichtung des Werks für Streichorchester keine neue Partitur geschrieben hat, sondern eine Partitur der Sextettfassung (E) verwendete. Zum einen stimmen die Lesarten in fast allen Details wie etwa der Setzung von Warnungsakzidentien überein. Zum ändern gibt es – von wenigen Ausnahmen abgesehen – nur geringfügige Änderungen im Notentext, so daß eine neue Abschrift der kompletten Partitur überflüssig war. Lediglich in den Takten 69-74, 161-168 und 177-178 sind die Eingriffe in den ursprünglichen Notentext so umfangreich gewesen, daß hier vielleicht eine Notation auf separaten Zetteln nötig wurde. Auch ein – allerdings aus deutlich späterer Zeit stammender – Brief Schönbergs bezeugt die Existenz einer derartigen Partitur. So schrieb Schönberg im Juni 1948 an Erwin Rosenthal: "I am sure that I have not written a special manuscript of the version for String Orchestra of Verklaerte Nacht. I have certainly only added in the printed copy of the sextet version, additions and slight changes". Schließlich ist ein analoges Verfahren vom II. Streichquartett bekannt und durch entsprechende Quellen dokumentiert. Schönberg dürfte die Partitur G* im Herbst 1916 zunächst im Hinblick auf die Prager Uraufführung der Streichorchesterfassung Ende November unter der Leitung Alexander Zemlinskys erstellt haben. Aus dem Briefwechsel mit Zemlinsky geht hervor, daß Schönberg die eingerichtete Partitur G* an die Universal-Edition sandte, damit diese die Änderungen in die Stimmen H * übertrug, ehe beide Quellen zur Vorbereitung der Uraufführung nach Prag geschickt wurden. Nach der erfolgreichen Uraufführung, die Schönberg auch hinsichtlich der Bearbeitung zufriedenstellte, dürfte der Komponist allenfalls noch geringfügige Änderungen vorgenommen haben. Da Hertzka sich bereits am 1. Dezember 1916 nach der Vorlage erkundigt und eine baldige Drucklegung in Aussicht gestellt hatte, könnte Schönberg die Quelle G* noch im Dezember beim Verlag eingereicht haben. Als terminus post quem non steht der 16. März 1917 fest, da von diesem Tag eine Anfrage Hertzkas hinsichtlich einer bereits hergestellten Probeseite der Streichorchesterfassung überliefert ist. Über den Verbleib der Quelle ist nichts bekannt. Schönberg vermutete im Juni 1948, die Druckvorlage "is probably in custody of the Universal Edition", doch war G* im Archiv des Verlags nicht auffindbar.
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| | Quellensiegel: | G* | | Gesamtausgabe: | Reihe B, Band 9, S. 1-2 | zurück
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