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Die gl├╝ckliche Hand. Drama mit Musik

Quelle: Erstdruck der Partitur

Quellentyp: Druck

Beschreibung:

Erstdruck der Partitur. Universal-Edition, U. E. 5670.

Hoch 409x307 mm, bestehend aus einem hellgrünen Umschlag sowie vier Lagen zu je vier Bögen, die durch jeweils vier Heftklammern zusammengehalten werden und dann mit dem Buchrücken verklebt sind.

1. Umschlagseite: ab oben zentriert über die gesamte Seite: DIE GLÜCKLICHE HAND │ DRAMA MIT MUSIK │ VON │ ARNOLD SCHÖNBERG │ OP. 18. UNIVERSAL-EDITION A. G. │ WIEN LEIPZIG. │ COPYRIGHT 1916 BY UNIVERSAL-EDITION. U. E. Nr. 5670.

2.—4. Umschlagseite ist leer.

S. [1]: Innentitel wie 1. Umschlagseite.

S. [2]: in der oberen Hälfte zentriert ist die Besetzung angegeben, beginnend mit Personen │ Ein Mann │ Eine Frau │ Ein Herr │ Sechs Frauen │ Sechs Männer. Dann folgt unter der Überschrift Besetzung des Orchesters in zwei Spalten (zweite Spalte beginnt mit den Hörnern): 1 Kleine Flöte │ 3 Große Flöten (3. auch 2. kleine) │ 3 Oboen │ 1 Englisch Horn │ 1 D-Klarinette │ 3 Klarinetten (B und A) │ Baß-Klarinette (B) │ 3 Fagotte │ 1 Kontra-Fagott │ 1. Geige (wenigstens 16) │ II. Geige (wenigstens 14) │Bratsche (10—12) │ Violoncell (10—12) │ Kontrabaß (8—10) │ 1 Harfe 4 Hörner (F) │ 3 Trompeten (B) │ 4 Posaunen │ 1 Baß-Tuba │ Pauken │ Becken │ Große und Kleine Trommel │ Tamtam │ Hohe und tiefe Glocken │ Triangel │ Glockenspiel │ Xylophon │ Metallrohr │ Tamburin │ Hammer │ 1 Celesta. Darunter in der unteren Hälfte der Seite die folgenden Spielanweisungen: Die Metronomzahlen dürfen nicht wörtlich genommen werden, sondern sollen bloß die Zähleinheit des Grundtempos │ andeuten, aus dem das Tempo frei zu gestalten ist. │ Triller: immer, ausnahmslos immer ohne Nachschlag (wenn nicht einer besonders dort steht). │ Vorschläge: immer vor dem betreffenden Taktteil. │ Harfen-Flageoletts: klingen wie geschrieben: „loco” (also nicht Oktave höher). │ Hauptstimmen des Orchesters beginnen bei [symbol] und enden bei [symbol] │ Nebenstimmen [des Orchesters beginnen bei] [symbol] [und enden bei]  Alles Übrige ist Begleitung. │ Nebenstimmen haben gegen die Hauptstimmen zurückzutreten, aber sich von der Begleitung abzuheben. │ Hauptstimmen haben nicht stärker zu spielen, als es die dynamische Bezeichnung angibt, sondern Nebenstimmen und │ Begleitung müssen zurücktreten. Wo zwei oder mehrere Stimmen als Hauptstimmen bezeichnet sind, sollen alle hörbar sein. │ Die Gesangs- und Chorstimmen sind, wenn nichts Gegenteiliges angegeben ist, stets Hauptstimmen. │ In den Partien der „sechs Frauen und sechs Männer” sind die durch Tonhöhe und Rhythmus dargestellten Sprech- │ melodien zum Ausdruck zu bringen, indem Rhythmen und Dynamik genau, die Tonhöhen aber andeutungsweisegebracht werden; │ doch ist dabei eine „singende” Sprechweise zu vermeiden. │ Die Studienzern [symbole]etc. stehen alle 5 Takte und bezeichnen den 51[ten], 10[ten], 15[ten] Takt etc., so daß der Kapellmeister auch in der Lage ist, den 4[ten], 6[ten], 13[ten], 19[ten] Takt etc. zu verlangen. Am Fuß der Seite: U. E. 5670.

S. 3—63: Notentext.

S. 3 außerdem oben Mitte: DIE GLÜCKLICHE HAND │ Drama mit Musik; darunter rechts: Arnold Schönberg op. 18. Am Fuß der Seite links: Copyright 1917 by Universal-Edition.; in der Mitte: Universal-Edition N95670.

S. 4—63: am Fuß in der Mitte jeweils Verlagsnummer: U. E. 5670 (auf S. 52 hiervon abweichend am Fuß der Seite rechts). S. 63: unten rechts: Stich und Druck von E. M. Geidel, Leipzig.

S. [64] ist leer.

Der Erstdruck der Partitur erschien am 23. 5. 1917 in einer Auflagenhöhe von 102 Exemplaren. Eine 2. Auflage folgte am 13. 1. 1923 (ebenfalls 102 Exemplare). Eine weitere Auflage wurde erst nach Schönbergs Tod gedruckt. Die 2. Auflage des Erstdrucks unterscheidet sich von der 1. Auflage durch eine Reihe von Änderungen und Fehlerkorrekturen, die sich zum weit überwiegenden Teil auch in Schönbergs Handexemplar Eal wiederfinden.

Lesarten siehe GA Reihe B, Bd.6, Teil 3, S. 78.

Eine Studienpartitur erschien erstmals nach Schönbergs Tod (1. Auflage 1964). Sie ist ein verkleinerter Nachdruck der 2. Auflage von E. Der Umschlag wurde ausgetauscht, der Inhalt der ehemaligen Seiten [I]—[2] ist redigiert und nun bei erweiterter Seitenzahl neu angeordnet. Die Zählung der Notenseiten beginnt nun mit 1; auf der ersten Notenseite wurde die alte Plattennummer durch Universal Edition Nr. 13 613 ersetzt (auf den folgenden Seiten aber weiterhin die alte Plattennummer U. E. 5670).

Im Notentext finden sich einige kleinere Retuschen, Ergänzungen und Korrekturen. Sie gehen zum Teil auf jene Eintragungen in Schönbergs Handexemplar Eal zurück, die in der 2. Auflage noch unberücksichtigt geblieben waren.


Quellensiegel: E
Gesamtausgabe: Reihe B, Bd. 6, Teil 3, S. 77-79

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