
 |

Titel
Werkgattungen
Papiersorten
Volltextsuche
Kategoriensuche
Verknüpfte Suche
|
Sie befinden sich hier: / Gestochene Stimmen. Universal Edition Wien Leipzig 1921. U.E.2994 (die einzelnen Stimmhefte mit dem Zustaz kleiner Buchstaben: von 1. Geige bis Violoncello 2994.[a] bis 2994.[d]).
| Streichquartett Nr. 2 A. Originalfassung
| | Quelle: | Gestochene Stimmen. Universal Edition Wien Leipzig 1921. U.E.2994 (die einzelnen Stimmhefte mit dem Zustaz kleiner Buchstaben: von 1. Geige bis Violoncello 2994.[a] bis 2994.[d]). |
| | Entstehungszeitraum: | 27.07.1921 | | Quellentyp: | Stimmen | | Groesse (in cm): | 305 x 230 mm |
| | Beschreibung: | Die erste Auflage erschien am 27. Juli 1921 mit 297, die zweite am 14. Januar 1928 mit 196 Exemplaren. Hoch 305 x 230 mm; vier durch je zwei Metallklammern zusammengehaltene Hefte liegen lose in einem hellgrünen Schutzumschlag.
Umschlag Doppelfalzung zu einem ca 8 mm breiten Rücken. S.[I] in dunklerem Grün aufgedruckt: innerhalb eines rechteckigen, von ovalen, der Länge nach aneinandergereihten Punkten gebildeten Rahmens oben: SCHÖNBERG | II. STREICHQUARTETT | II[ÈME] [sic!] QUATUOR À CORDES II[ND] STRING QUARTET | OP. 10 | (NEU REVIDIERT 1921), in der Mitte Vignette, unten: UNIVERSAL-EDITION | Nr.2994. S. [II] und [III] sind leer. S. [IV]: Verlagskatalog ARNOLD SCHÖNBERGS WERKE | IN DER UNIVERSAL-EDITION, unten links: Nr.35 VII.1921.Stimmhefte Je 1 Lage zu 5 Bögen. S. 1 bei 1.Geige: Verlagskatalog Moderne Streichquartette, unten links: Nr.51; bei 2. Geige: VIOLIN II [sic!]; bei Bratsche: VIOLA; bei Violoncello: VIOLONCELL. S. 2–20 (1. Geige) bzw. 19 (2. Geige, Bratsche, Violoncello): Notentext; durchgehende Paginierung; Taktnumerierung durch die Zehnerzahlen in rechteckigem Rahmen. Am Kopf aller Seiten der Instrumentenname: VIOLINE I / VIOLINE II / VIOLA / VIOLONCELL. Am Fuß aller Seiten Verlagsnummer, auf S. 2: Universal-Edition Nr.2994 mit der jeweiligen hochgestellten Minuskel, auf den übrigen: U.E.2994 mit der jeweiligen hochgestellten Minuskel. Außerdem auf S. 2: oben: ZWEITES STREICHQUARTETT, darunter links: Aufführungsrecht vorbehalten | Droits d'exécution réservés, und rechts: Arnold Schönberg, Op. 10; am Fuß der Seite links: Copyright 1919 by Universal-Edition. S. [20] bei 2. Geige, Bratsche und Violoncello sind leer. Die zweite Auflage ändert und ergänzt den Notentext an mehreren Stellen. Über die S. 148 bei Gc bereits genannten Lesarten hinaus unterscheidet sie sich von der ersten Auflage zum einen durch weitere, in Gc nicht übernommene Ergänzungen (I. Satz 1.Gg. 115 12/16, 151 12/16 Stakkatopunkte), zum anderen durch einige ergänzende Korrekturen, deren Inhalt schon in früheren Quellen belegt ist (1. Satz 103 Br. 12/16 Stakkatopunkt, 117 Vcl. 12/16 Stakkatopunkt; II. Satz 56 Br. 1/4 Stakkatopunkt, 65 Vcl. 1/8 pizz.; IV. Satz 94 Br. 1.–2.Nz. Legatobogen).
Als Sekundärquellen liegen Klavierauszüge vor, die Alban Berg vom III. und IV. Satz für Klavier 2-händig sowie Felix Greissle von dem ganzen Quartett für Klavier 4-händig verfertigt haben. Bergs Auszüge erschienen in der ersten Auflage – je 296 Exemplare – am 4. Mai 1921 und in der zweiten Auflage - je 504 Exemplare - am 20. August 1945 unter den Verlagsnummern UE 6862 bzw. UE 6863, Greissles Auszug im Juli 1923 mit der Verlagsnummer UE 7179 im Druck. Die Partitur, die Berg aller Wahrscheinlichkeit nach als Vorlage benutzt hat, wird von der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek im Fond Alban Berg (Signatur F 21 Berg 170) aufbewahrt. Daß Schönberg intensiv an der Ausarbeitung der Bergschen Klavierauszüge mitgewirkt hat, zeigen die Beilagen zu einer weiteren im Fond Alban Berg aufbewahrten Partitur (Signatur F 21 Berg 99); es handelt sich um ein Exemplar von Ea, das Schönberg am 22. Februar 1909 Berg schenkte. Der Partitur, die im Text zahlreiche analytische Anmerkungen Bergs enthält, liegen nicht nur eine tabellarische Analyse zum I. Satz und Herstellungsanweisungen für den Druck der Klavierauszüge von Bergs Hand bei, sondern auch mehrere Notenblätter, auf denen Schönberg im Hinblick auf die Klaviertechnik Transkriptionsalternativen zur Diskussion stellt. In der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek befindet sich außerdem die Handschrift des Klavierauszugs zum IV. Satz (Signatur L1 UE 792). Allen Auszügen liegt, wie der Quellenvergleich unzweifelhaft beweist, die erste gestochene Taschenpartitur Ga zugrunde (die oben genannte Partitur ist ein Exemplar dieser Ausgabe). Sieht man von den Änderungen ab, die beim Arrangement eines Streichquartetts für Klavier unumgänglich sind, so weisen die Auszüge keine eigenständigen Lesarten auf. |
| | Quellensiegel: | H | | Gesamtausgabe: | Reihe B, Band 20, S. 149–150 | zurück
|
|