
 |

Titel
Werkgattungen
Papiersorten
Volltextsuche
Kategoriensuche
Verknüpfte Suche
|
Sie befinden sich hier: / Autographe Streicherstimmen der III. und IV. Satzes
| Streichquartett Nr. 2 A. Originalfassung
| | Quelle: | Autographe Streicherstimmen der III. und IV. Satzes |
| | Quellentyp: | Stimmen |
| | Beschreibung: | 4 Hefte (hoch 400 x 292) aus je zwei Bögen der gleichen Sorte vorgedruckten Notenpapiers: 20 alternierend kleine und große Systeme, kein Firmenzeichen, kein Wasserzeichen. Die zum Teil beträchtlichen Randbeschädigungen sind ebenso ausgebessert wie die Rückenverklebungen der einzelnen Hefte. Überklebungen mit Notenpapier gleicher Sorte: 1. Geige S.[1]: hoch ca 290 x 273 mm, 16 Systeme, überdeckt das 1. System zum Teil, das 2.–16. ganz und das 17. zum Teil. 2. Geige S.[4]: quer ca 32 x 61 mm, 2 Systeme, überdeckt – rechts darüber hinausreichend – etwa das letzte Fünftel der Systeme 11–12 (IV. Satz T.18–20). Mit blauschwarzer Tinte beschriftet, die häufig auf der Rückseite durchschlägt; zahlreiche Eintragungen – auch von fremder Hand – mit anderen Schreibmaterialien, so mit Rotstift (z.B. die nachgetragene Taktnumerierung durch die Zehnerzahlen im Kreis), mit Blau- und Bleistift; an mehreren Stellen Bibliotheksstempel; Rasuren. Die durchgehende Paginierung der Recto-Seiten aller vier Hefte mit 1 bis 16 ist später, wohl von Seiten der Bibliothek, hinzugefügt. S. [1] aller Hefte Titel: III u IV.; nur bei 1. Geige rechts oben originale Stimmbezeichnung: I. Geige, die Stimmbezeichnungen in den anderen Heften sind spätere Ergänzungen; nur bei 2. Geige Mitte von fremder Hand: Schönberg. S. [2]–[3] aller Hefte: Notentext des III. Satzes. S. [4] bei 1. Geige ist leer. S. [5]–[8] bei 1. Geige, S.[4]–[7] bei 2. Geige, Bratsche, Violoncello: Notentext des IV. Satzes. S. [8] bei 2. Geige, Bratsche, Violoncello ist leer.Wie die Quelle C sind die Stimmen D aufgrund der Niederschrift B post correcturam ausgeschrieben worden; aber auch sie erreichen nicht den letzten Korrekturzustand von B. So enthalten alle Stimmen – um einige eindeutige Beispiele zu nennen – im IV. Satz T.49 noch das in B gestrichene steigernd; im IV. Satz T.50–51 und T.92 fehlen die agogischen Angaben, die aller Wahrscheinlichkeit nach in B erst nach Abschrift von D eingetragen wurden. Schönberg hielt sich bei der Abschrift jedoch nicht strikt an die Vorlage, sondern änderte und ergänzte – zumal im Bereich der Vortragsbezeichnungen – den Text an zahlreichen Stellen; die parallellaufenden Stimmen allerdings wurden nicht immer koordiniert. Besonders zahlreich sind die Abweichungen bei der Akzidentiensetzung, besonders auffällig die Ergänzungen von verbalen Vortragsanweisungen. Da D den Ausgangspunkt des gesonderten Filiationszweiges der Stimmen darstellt, sollen – wenigstens für die überlieferten Sätze III und IV – die wichtigsten Lesarten, die D von B unterscheiden, im folgenden mitgeteilt werden. |
| | Quellensiegel: | D | | Gesamtausgabe: | Reihe B, Band 20, S. 134-138 | | Standort: | Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek | | Signatur: | S.m.29.093 | zurück
|
|