1 Blatt Notenpapier (quer 36,8 : 14,7 cm); ohne Firmenzeichen, 13 Systeme; oben und unten beschnitten (vgl. das zu den beiden vorhergehend abgedruckten Fragmenten und das zu Opus 11, 1 und 2 benutzte Papier), unterer Rand mit Ein- bzw. Abrissen. 1seitig mit Tinte und Bleistift beschrieben (Systeme 1, 6 und 9 ff. sind leer). 1. Akkolade nur am Beginn beschrieben (Tinte), wieder gestrichen (Bleistift), das Fragment füllt die Akkoladen 2 und 3.
Die Streichung in der 1. Akkolade verdeckt, soweit erkennbar, eine erste, z. T. in sich korrigierte (und daher wohl getilgte) Niederschrift des Fragmentbeginns bis zum 4. Tone (cis"' des 1. Taktes).
Zur Datierung:
Das Fragment ist (über das Indiz des benutzten Papiers hinaus) wie die beiden vorhergehenden stilistisch im Umkreis des Opus 11 anzusiedeln. Bezüge bestehen einmal von seinen Takten 9-11 zu den Takten 1 ff. des vorhergehend abgedruckten Fragments, zum andern verweisen Figurationen wie die 16tel-Folgen in T. 6 II und 8 II auf ähnliche des Opus 11, 2 (T. 43 f.) - allerdings auch auf T. 2 des 1. Stücks für Kammerorchester ohne Opuszahl von 1910. Der ungefähren Ansetzung mit Frühjahr bis Sommer 1909 dürfte wohl im Zusammenhang mit den anderen Fragmenten dieser Zeit der Vorzug zu geben sein.