Zustand und Inhalt von A schließen es aus, daß die Erste Niederschrift als Stichvorlage gedient hat; es muß also eine weitere Quelle, wahrscheinlich eine Reinschrift, existiert haben, nach der der Stich von C ausgeführt wurde. Diese Quelle übersandte Schönberg am 4. Februar 1929 an Karl Lütge, der von seiten der Staatlichen, d.h. Preußischen, Kommission für das Volksliederbuch für die Jugend, Berlin, die Korrespondenz mit ihm führte: Sehr geehrter Herr, ich sende Ihnen als rekommandierten Brief vier mit Klavierbegleitung versehen[e] Lieder. Aus dem Brief an Lütge geht auch hervor, daß Schönberg nur den Notentext vollständig ausführte: Ich habe mir die Mühe, den Text vollständig abzuschreiben erspart: der Stecher kann ja sehr gut meine Vorlage hiezu benützen.
Das Arnold Schönberg Center konnte das Manuskript im Oktober 2014 bei einer Auktion in Berlin erwerben.