Titel

Werkgattungen

Papiersorten

Volltextsuche

Kategoriensuche

Verknüpfte Suche

Sie befinden sich hier: Alle Titel / Streichquartett D-Dur / Autographe Stimmen

Streichquartett D-Dur

Quelle: Autographe Stimmen

zum Notenmanuskript
zum Notenmanuskript

Seiten: 56

Beschreibung: Vier Konvolute (hoch 345 x 265 mm) aus zwei unterschiedlichen Arten vorgedruckten Notenpapiers. Sorte a: 12 Systeme; Firmenzeichen auf 1. Seite des Bogens unten links: J.E.-Wappen b | No. 2 | 12linig. Sorte b: 10 Systeme; Firmenzeichen auf 1. Seite des Bogens unten links: J.E.-Wappen b No. | 1. | 10linig.

Mit schwarzer Tinte beschriftet; mehrere Eintragungen mit anderen Schreibmaterialien; Rasuren; Überklebungen. Keine Paginierung.

1. Geige
2 lose beieinanderliegende Lagen: I. Lage zu 2 Bögen der Sorte a auf dem Kopf stehend (d.h. das Firmenzeichen befindet sich auf der 6. und 8. Seite der Lage rechts oben auf dem Kopf stehend), II. Lage zu 1 Bogen und 1 Blatt (ohne Firmenzeichen) der Sorte b. Die Bögen der I. Lage waren ursprünglich durch einen weißen Faden, der lose beiliegt, geheftet, die Blätter des ersten Bogens sind im Falz auseinandergerissen; die Teile der II. Lage sind mit Papier am Rücken zusammengeklebt.
Überklebungen mit Notenpapier der gleichen Sorte und Systemverlängerungen mit schwarzer Tinte nach rechts:
S. [2]: System 11 verlängert (= I T. 58); Überklebung quer 25 x 126 mm, überdeckt etwa die erste Hälfte von System 12 (= I T. 59–62).
S. [5]: System 2 verlängert (= I T. 216); Überklebung quer 25 x 130 mm, überdeckt etwa die erste Hälfte von System 3 (= I T. 217–220).
S. [11]: System 2 verlängert (= IV T. 130).
S. [1]: Titel.
S. [2]–[13]: Notentext; keine Taktnumerierung. S. [14] ist leer.


2. Geige
2 lose beieinanderliegende Lagen: I. Lage zu 2 Bögen der Sorte a, II. Lage zu 1 Bogen und 1 Blatt (ohne Firmenzeichen) der Sorte b; die Teile der II. Lage sind am Rücken verklebt.
Überklebungen mit Notenpapier der gleichen Sorte und Systemverlängerungen nach rechts:
S. [2]: Überklebung quer 11 x 146 mm, überdeckt – rechts darüber hinausreichend – etwa im zweiten und dritten Drittel System 11 (= I T. 61-65).
S. [5]: Überklebung quer 23 x 165 mm; überdeckt – links darüber hinausreichend – das erste bis dritte Viertel von System 2 (= I T. 216–221).
S. [14]: System 5 mit schwarzer Tinte über Bleistift verlängert (= IV T. 221).
S. [1]: Titel.
S. [2]–[14]: Notentext; keine Taktnumerierung.

Bratsche
3 lose beieinanderliegende Lagen: I. Lage zu 2 Bögen der Sorte a auf dem Kopf stehend (d.h. das Firmenzeichen befindet sich auf der 6. und 8. Seite der Lage rechts oben auf dem Kopf stehend), II. Lage zu 1 Blatt der Sorte a auf dem Kopf stehend (d.h. das Firmenzeichen befindet sich verso rechts oben auf dem Kopf stehend), III. Lage zu 1 Bogen der Sorte b und 1 Blatt der Sorte a (ohne Firmenzeichen). Die Durchstiche bei den Bögen der I. Lage deuten auf eine frühere Fadenheftung; die Teile der III. Lage sind am Rücken verklebt. Auf die 1. Seite der III. Lage (= S. [11] des Konvoluts) war ursprünglich ein Blatt Notenpapier aufgeklebt, Spuren der Notation sind noch zu erkennen

Überklebungen überwiegend mit Notenpapier gleicher Sorte, Systemergänzungen und Systemverlängerungen nach rechts:
S. [2]: System 10 mit schwarzer Tinte verlängert (= I T. 62).
S. [5]: System 2 mit schwarzer Tinte verlängert (= I T. 218); Überklebung ohne Vordruck hoch ca. 21 x 13 mm und mit Vordruck quer 23 x 91 mm, überdecken etwa die erste Hälfte von System 3 (= I T. 219–222).
S. [13]: System 10 mit Bleistift von Hand verlängert; unter System 10 ein System mit Bleistift und Lineal ergänzt. Auf dem ergänzten System sind die Takte 105–108 des IV. Satzes mit geringfügigen Abweichungen so notiert wie in A (Normalstich).

Die gewünschten Pausen für T. 105–106 (vgl. dazu die TkA) wurden mit Blaustift über den ersten zwei Takten des ergänzten Systems vermerkt (Kleinstich); in den beiden folgenden Takten wurde zunächst das Vorzeichen in T. 107 2/4 mit Blaustift zum Doppelkreuz korrigiert, dann aber beide Takte im Hinblick auf die bessere Gelegenheit zum Umblättern gestrichen und auf dem oben auf S. [14] ergänzten System nochmals mit Blaustift notiert. Eine Zweitakt-pause für T. 105–106 steht auf der Verlängerung von System 10, die wohl vom Spieler mit Bleistift eingetragen wurde, um die ergänzte Zeile vollständig vernachlässigen zu können.
S. [14]: oben links ein System mit schwarzer Tinte von Hand ergänzt (vgl. oben).
S. [15]: am Fuß der Seite ein System mit schwarzer Tinte und Lineal ergänzt.
S. [1]: Titel.
S. [2]–[9], [12]–[15]: Notentext; keine Taktnumerierung.
S. [10], [11] und [16] sind – außer den Spuren der Überklebung auf S. [11] – leer.

Violoncello
2 lose beieinanderliegende Lagen: I. Lage zu 2 Bögen der Sorte a auf dem Kopf stehend (d.h. das Firmenzeichen befindet sich auf der 6. und 8. Seite der Lage rechts oben auf dem Kopf stehend), II. Lage zu 1 Bogen und 1 Blatt (Firmenzeichen verso unten links) der Sorte b. Die Teile der II. Lage sind am Rücken verklebt.
Überklebungen mit Notenpapier der gleichen Sorte, Systemergänzungen und Systemverlängerungen nach rechts:
S. [2]: System 11 mit schwarzer Tinte verlängert (= I T. 64).
S. [5]: Überklebung quer 20 x 239 mm, überdeckt System 1 (= I T. 217-223).
S. [6]: Links von System 9 ein kurzes System mit Bleistift ergänzt (= II T. 32, der im Haupttext fehlt).
S. [8]: System 3 mit schwarzer Tinte verlängert (= III T. 13).
S. [14]: System 4 mit Bleistift verlängert (= IV T. 220).
S. [1]: Titel.
S. [2]–[14]: Notentext; keine Taktnumerierung.

Titel in allen vier Konvoluten: rechts oben Instrumentenname Violino Imo / Violino IIdo / Bratsche / Violoncello; in der Mitte: Quartett | für | 2 Violinen, Bratsche und Violoncello | von | Arnold Schönberg.
Im Notentext sind die Studienbuchstaben mit Blaustift nachgetragen (vgl. Quelle A); weitere Eintragungen zumeist mit Bleistift und schwarzem Farbstift von fremder Hand, aber auch – wohl mehrheitlich von Schönberg – mit blauem und orange Farbstift.
Die Stimmen B wurden ausgeschrieben, nachdem in der Partitur A die IV. und VI. Variation der III. Satzes gestrichen waren (vielleicht hängt damit allerdings die Besonderheit der Seitenfolge im Stimmkonvolut der Bratsche zusammen), aber bevor die Schlußtakte des I. Satzes gekürzt waren.


Quellensiegel: B
Gesamtausgabe: Reihe B, Band 20, S. 233–234
Signatur: ML 30.8b.S3 [ML 96.S38] op. 7

Digitale Reproduktion:

Format JPG, Druckqualität: 200 dpi
Der Download ist kostenlos.


zum Download
Reproduktion downloaden



zurück