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Streichquartett Nr. 2
A. Originalfassung

Quelle: Studienpartitur, 2. = revidierte Ausgabe. Universal Edition Wien Leipzig 1921 / Wiener Philharmonischer Verlag 1925. U.E. 2993.6064 / U.E. 2993.6064 W.Ph.V. 229

Quellentyp: Druck

Beschreibung: Von der Universal Edition wurden drei Auflagen ausgeliefert, und zwar am 5. August 1921 502, am 22. Oktober 1924 500 sowie am 19. September 1925 198 Exemplare; die erste Philharmonia-Taschenpartitur erschien am 28. August 1925 mit 316 Exemplaren. Von den drei Auflagen der Universal Edition liegen jedoch nur Exemplare von zwei unterschiedlichen Druckausgaben vor, die eine ist als der Auflage von 1925 zugehörig ausgezeichnet, die andere dagegen gibt keinen Anhaltspunkt, ob sie 1921 oder 1924 erschienen ist. Aus der Tatsache jedoch, daß Schönbergs Handexemplar der revidierten Ausgabe – vgl. Gb[HE] – zu diesen nicht näher gekennzeichneten Exemplaren gehört, ist zu schließen, daß sie – wenigstens ein Teil von ihnen – die 1. Auflage von 1921 repräsentieren. Wiewohl die Wahrscheinlichkeit groß ist, daß die Auflagen von 1921 und 1924 keine Differenzen aufweisen, so kann doch nicht gänzlich ausgeschlossen werden, daß die Auflage von 1924 eine Zwischenstufe zwischen der von 1921 und der von 1925 darstellt.

Daß die 1. Auflage der Philharmonia-Taschenpartitur und die Auflage der U.E.-Studienpartitur von 1925 trotz der beträchtlichen Änderungen in der äußeren Aufmachung hier mit den Auflagen von 1921 und 1924 unter einem Quellensigel zusammengefaßt werden, hat seinen Grund darin, daß sie insgesamt den gleichen Notentext bieten (in den beiden Auflagen von 1925 sind – vgl. Gb[HE] – lediglich drei ergänzende Korrekturen vorgenommen worden).
Die Auflage von 1921 weist folgende Unterschiede zu Ga auf:
4 Lagen zu 4 Bögen. S.[60]–[62] sind leer.
Im Titel der I. Umschlagseite und dem der Seite [I] ist zwischen der Opuszahl und dem Vermerk über die Aufführungsrechte eingefügt: (Neu revidiert 1921), unter der letzten Zeile ist ergänzt: U.E.2993.
Im Notentext sind an zahlreichen Stellen und in nahezu allen Bereichen Korrekturen bzw. Ergänzungen vorgenommen. Über die Lesarten, die erst hier in den Überlieferungsstrang der Partituren Eingang gefunden haben, gibt die Liste auf S. 151 Auskunft.

Die Auflage der U.E.-Studienpartitur von 1925 ist abgesehen vom Umschlag und Titel der Philharmonia-Taschenpartitur angeglichen; sie weist folgende Unterschiede zu der Auflage von 1921 auf:
IV. Umschlagseite: Verlagskatalog Studienpartituren moderner Kammermusik und Orchesterwerke in der Universal-Edition, unten links: Nr.65 VII.1925.
Die Einfügung des Vorworts von Erwin Stein sowie der Übersetzungsliste der Vortragsbezeichnungen brachte eine Änderung der Seitenzählung mit sich: S. [1] wurde S. [1], S. [1]–[2] wurden S. [5]–[6], S.3–59 wurden S.7–63. Insgesamt haben die Seiten nun folgenden
Inhalt:
S. [1]: Titel.
S. [2]–[3]: Vorwort mit Formübersicht in Deutsch, Englisch und Französisch von E.St. (Erwin Stein).
S. [3]–[4]: Liste der deutschen Vortragsbezeichnungen mit italienischer Übersetzung.
S. [5] und [6]: Texte der Gedichte „Litanei“ und „Entrückung“.
S. 7–63: Notentext.
S. [64] ist leer.
Am Fuß der Seiten [2]–[4] und 7–63 Verlagsnummer, auf S. [2]–[4]: W.Ph.V.229 U.E.2993, auf S.7: Universal-Edition Nr.2993.6064 W.Ph.V.229, auf S.8–63: U.E.2993.6064 W.Ph.V.229.
S. 63 unten rechts zusätzlich: Stich u. Druck der Waldheim=Eberle A.G.
Im Notentext ist zu I. Satz 127 Vcl. 2.Nz. [Auflösungszeichen] ergänzt sowie zu III. Satz 40 S. 1.Nz. der Augmentationspunkt (er ist in Ga vorhanden, in der Auflage von 1921 aber getilgt); beide Korrekturen sind auch in Gb[HE] angemerkt. Überdies ist die Saitenangabe zu III. Satz 66 1.Gg. aus G Saite (bis zu Schluß) zu G Saite (bis zum Schluß) verbessert.

Philharmonia-Taschenpartitur 1925
Konvolut (hoch ca 185 x 134 mm) aus 4 Lagen zu 4 Bögen, die durch weiße Fadenheftung zusammengehalten werden; vorn ist ein Kunstdruckblatt eingeklebt. Dunkelgrauer Umschlag ist aufgeklebt.
I. Umschlagseite: breiter kranzartiger Rahmen, der unten in der Mitte in widderkopfförmige Vignette mündet; in den drei Ecken der Vignette oben W und PH, unten V als Abkürzung des Verlages; im eingerahmten Feld oben über einer Kette einander überlagernder Bögen: PHILHARMONIA | PARTITUREN • SCORES • PARTITIONS, Mitte: SCHÖNBERG | STREICHQUARTETT II | STRING QUARTET | QUATUOR A CORDES | op. 10, unten: No.229 | WIENER PHILHARMONISCHER VERLAG.
II.–IV. Umschlagseite: Verlagskatalog.
S. [I] (=recto des Kunstdruckblattes) ist leer.
S. [II] (=verso des Kunstdruckblattes): Ovale Photographie von Arnold Schönberg mit Angabe des Photographen: Phot. K. Schenker, Berlin.
S.[1] Titel: MEINER FRAU | ARNOLD SCHÖNBERG | II. STREICHQUARTETT | für zwei Violinen, Viola, Violoncello und eine Sopran-| stimme (im 3. und 4. Satz: „Litanei“ und „Entrückung“, | Gedichte von Stefan George) | op.10 | (Neu revidiert 1921) | Rosette | Eigentum der | Universal-Edition A.G. Wien-Leipzig | und mit deren Genehmigung in die | „PHILHARMONIA“-Partiturensammlung aufgenommen | [Sternchen] | No.229 | Querstrich | WIENER PHILHARMONISCHER VERLAG | WIEN.
S.[2]–[6], 7–63 und [64] wie bei der U.E.-Studienpartitur von 1925. Auf S.9, 11, 14, 20–21, 24, 37, 44 und 57 fehlt allerdings die Verlagsnummer, auf S.63 unten rechts statt der Angabe dort: Waldheim-Eberle A.G., Wien VII.

Gb liegt neben B dem Text der GA als Hauptquelle zugrunde.


Quellensiegel: Gb
Gesamtausgabe: Reihe B, Band 20, S. 142–147

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