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Kanons und kontrapunktische Sätze (Skizzen, Entwürfe, Fragmente)
[GA B 18,3.41] Umkehrungs- und Spiegelkanon

Quelle: Ein Blatt Notenpapier

zum Notenmanuskript
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Entstehungszeitraum: 1932-1933
Quellentyp: Entwurf
Groesse (in cm): 256 x 348 mm
Seiten: 1

Beschreibung: Ein Blatt Notenpapier. ASI (Archivnr. 2036).

Oben abgetrennt, breiter Rand unter dem letzten System, quer 256 x 348 mm; 16 vorgedruckte Systeme, kein Firmenzeichen.
Recto mit Bleistift beschriftet. Verso ist leer.

Inhalt:
Recto (2036): System 2–3: S1; 5–6, 8–9: S2.

Datierung:
Das Blatt wurde im Skizzenkonvolut der Quelle A des Konzerts für Violoncello und Orchester D-dur nach M.G.Monn aufgefunden (s. Bd. 27,2 B, S. 1 Anm.). Vermutlich stammt der Entwurf aus der Zeit der Arbeiten an diesem Werk, also etwa aus den Jahren 1932/33.

Entworfen wird ein Umkehrungs- und Spiegelkanon aus dem ersten hervortretenden Motiv des Orchestervorspiels der Gurrelieder (T. 7, 1. Trp.). Es wird hier fortgesponnen, wobei ausschließlich die in dem Motiv angelegten Intervalle Quart und Sext verwendet werden. S1 wurde wohl abgebrochen, weil nicht mehr genügend Freiraum zwischen den Enden des Kanons blieb. S2 führt S1 weiter, ohne jedoch die beiden Enden zusammenzuführen. Offen bleibt die Frage, ob es sich bei dem Fragment um ein kontrapunktisches Experiment oder um den Entwurf eines Gratulations- oder Widmungskanons handelt.



Gesamtausgabe: Reihe B, Band 18/3, S. 139–140
Standort: Arnold Schönberg Center
Signatur: MS68: 2036

Digitale Reproduktion:

Format JPG, Druckqualität: 200 dpi
Der Download ist kostenlos.


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